Einleitung
Ein ständiger Vertreter ist eine sehr einfache und schnelle Möglichkeit, in Deutschland eine Geschäftstätigkeit aufzunehmen. Es ist anzumerken, dass es auch andere Optionen gibt, die ihre eigenen Vorteile haben. Der Hauptgrund für die Wahl eines ständigen Vertreters anstatt einer etablierten Firma ist, dass sie überhaupt keine lokalen Kapitalinvestitionen erfordert. Der Vorteil dieser Form unternehmensgründung besteht darin, dass das Unternehmen von einer einzigen Person gegründet werden kann, ohne dass lokale finanzielle Investitionen erforderlich sind oder Verträge mit Dritten im Namen des Unternehmens abgeschlossen werden müssen (Sie müssen einen ständigen Vertreter ernennen).
Als erstes ist ein ständiger Vertreter die einfachste und schnellste rechtliche Form zur Gründung einer Geschäftstätigkeit in Deutschland.
Es sind keine speziellen Dokumente erforderlich, sondern lediglich ein konvertierter deutscher Arbeitsvertrag vom Hauptsitz des ausländischen Unternehmens an den ständigen Vertreter. Der Consultinghouse-Anwalt konvertiert Ihren aktuellen bestehenden ausländischen Arbeitsvertrag in einen deutschen Arbeitsvertrag gemäß dem deutschen Arbeitsrecht. Darüber hinaus gelten für die Gründung eines ständigen Vertretungsbüros keine Mindestkapitalanforderungen.
Wie bereits oben erwähnt: Die Gründung einer Niederlassung oder einer Tochtergesellschaft erfordert mehr Zeit und Aufwand als die Einrichtung eines Repräsentanten, da sie komplexere rechtliche Formalitäten wie die Registrierung bei den Steuerbehörden (Finanzamt), die Erteilung einer Genehmigung durch die örtlichen Behörden (Staatsanwaltschaft) usw. mit sich bringt.
Es ist anzumerken, dass auch andere Möglichkeiten zur Gründung einer juristischen Person existieren und eigene Vorteile haben.
Wenn Sie sich entscheiden, eine Gesellschaft in Deutschland einzurichten, stehen Ihnen verschiedene Optionen für die rechtliche Form Ihres Unternehmens zur Verfügung. Dazu gehören:
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Begrenzte Partnerschaft (Gesellschaft mit beschränkter Haftung)
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Allgemeine Partnerschaft (Offene Handelsgesellschaft)
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Begrenzte Haftungsgemeinschaft (Kommanditgesellschaftsform)
Die ersten beiden Optionen ähneln sich voneinander, da sie Partnerschaften mit einer persönlichen Haftung für die Schulden der Mitglieder umfassen. Allerdings gibt es einige wesentliche Unterschiede zwischen diesen beiden Formen der Unternehmensorganisation:
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Um eine Registrierung als OHG zu erhalten, müssen alle Gesellschafter sich auf den Namen und die Wohn- bzw. Geschäftsadresse einigen; bei der Registrierung als GmbH hingegen ist nur eine Genehmigung der anderen Gesellschafter erforderlich, wenn sie an unterschiedlichen Orten bzw. in verschiedenen Ländern ansässig sind;
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Jedes Mitglied darf nicht mehr als 20 Prozent an einer bestimmten Gesellschaft halten, während die Anzahl der Aktien, die jeder Anteilseigner besitzt, keine solche Beschränkung kennt;
Der Hauptgrund für die Wahl eines ständigen Vertreters anstatt eines etablierten Unternehmens ist, dass er überhaupt keine lokalen Investitionen erfordert.
Das bedeutet, dass Sie keine Bankkonten eröffnen, Wertpapierkonten eröffnen oder eine Kapitalanforderung leisten müssen.
Ein zweiter Grund könnte die Existenz bestimmter regulatorischer Anforderungen in Deutschland sein, die die Gründung eines neuen Unternehmens dort erschweren, insbesondere wenn Ihr Unternehmen noch keine lokale Präsenz hat oder Sie derzeit nicht über genügend Zeit und Ressourcen verfügt.
Der Vorteil eines ständigen Vertreters besteht darin, dass die Gesellschaft nur von einer Person gegründet werden kann.
Dies ist besonders nützlich, wenn Sie ein Unternehmer sind, der in Deutschland ein Unternehmen gründen möchte, aber keine lokalen Kontakte oder Kenntnisse über das deutsche Recht besitzt. Darüber hinaus gelten für Sie keine Anforderungen bezüglich Ihrer persönlichen Adresse in Deutschland oder der Eröffnung eines Bankkontos hier; stattdessen können Sie Ihr Unternehmen aus dem Ausland gründen und es als Grundlage für Ihre Aktivitäten in Deutschland nutzen.
Das Nachteil ist, dass Sie einen Beauftragten ernennen müssen, der Sie vor anderen Behörden (z. B. Steuerbehörden) vertritt. Diese Person wird in der Regel als “Fiduciary” oder “Ständiger Vertreter” bezeichnet.
Ein weiterer Vorteil, der mit dem Fehlen einer Kapitalbeteiligung verbunden ist, besteht darin, dass Sie kein Bankkonto oder Wertpapierkonto eröffnen müssen.
In Deutschland muss man, um ein Wertpapierhandelskonto zu eröffnen, genügend Geld in seinem Namen als Sicherheit gegen mögliche Verluste aus Investitionen hinterlegen. Diese Anforderung ist sinnvoll, da die Banken gesetzlich verpflichtet sind, die Einlagen ihrer Kunden bis zu 100.000 Euro pro Person und Institution zu schützen (und sogar noch mehr im Falle eines Bankrotts).
Ein ständiger Vertreter kann für internationale Unternehmen eine attraktive Option sein, da er keine Eigenkapitalinvestition erfordert.
Ein ständiger Vertreter kann für internationale Unternehmen eine attraktive Option sein, da er keine lokalen Investitionen erfordert, kein Bankkonto oder Wertpapierkonto benötigt und nicht bei den deutschen Steuerbehörden registriert sein muss. Darüber hinaus müssen deutsche ständige Vertreter weder bei den deutschen Steuerbehörden angemeldet sein noch in Deutschland Mitarbeiter beschäftigen. Dies erleichtert es Unternehmen, sich in Deutschland zu etablieren, ohne Immobilieninvestitionen oder die Anstellung von Mitarbeitern zu tätigen, die mit dem deutschen Recht und den deutschen Branchengewohnheiten vertraut sind.
Allerdings gibt es einige Nachteile bei der Wahl dieser Unternehmensform:
Fazit
Der Hauptvorteil dieser Form der Zusammenarbeit unternehmensgründung besteht darin, dass sie überhaupt keine Eigenkapitalanforderung erfordert. Das bedeutet, dass Sie weder eine Bankverbindung noch ein Wertpapierkonto eröffnen müssen – was für internationale Unternehmen ein großer Vorteil sein kann, die in Deutschland ohne lokale Verbindungen starten wollen.